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Zufallsspruch:
Man kann es sich leisten, die Ruhe zu bewahren, wenn man im Recht ist; man kann es sich nicht leisten, sie zu verlieren, wenn man im Unrecht ist.
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Blogeinträge (themensortiert)
Thema: Die Liebe zur Natur
Wenn die Maiglöckchen läuten

Maiglöckchen und die Blümchen.
Maiglöckchen läutet in dem Tal,
das klingt so hell und fein;
so kommt zum Reigen allzumal,
ihr lieben Blümelein!
Die Blümchen blau und gelb und weiß,
die kommen all herbei,
Vergißmeinnicht und Ehrenpreis,
Zeitlos' und Akelei.
Maiglöckchen spielt zum Tanz im Nu,
und alle tanzen dann,
der Mond sieht ihnen freundlich zu,
hat seine Freude daran.
Den Junker Reif verdroß das sehr,
er kommt ins Tal hinein;
Maiglöckchen spielt zum Tanz nicht mehr,
fort sind die Blümelein.
Doch kaum der Reif das Tal verläßt,
da rufet wiederum
Maiglöckchen zu dem Frühlingsfest
und läutet bim, bam, bum.
Nun hält auch mich nicht mehr zu Haus,
Maiglöckchen ruft auch mich;
die Blümchen gehn zum Tanz hinaus,
zum Tanze geh' auch ich.
© Heinrich Hoffmann von Fallersleben.
Maiglöckchen läutet in dem Tal,
das klingt so hell und fein;
so kommt zum Reigen allzumal,
ihr lieben Blümelein!
Die Blümchen blau und gelb und weiß,
die kommen all herbei,
Vergißmeinnicht und Ehrenpreis,
Zeitlos' und Akelei.
Maiglöckchen spielt zum Tanz im Nu,
und alle tanzen dann,
der Mond sieht ihnen freundlich zu,
hat seine Freude daran.
Den Junker Reif verdroß das sehr,
er kommt ins Tal hinein;
Maiglöckchen spielt zum Tanz nicht mehr,
fort sind die Blümelein.
Doch kaum der Reif das Tal verläßt,
da rufet wiederum
Maiglöckchen zu dem Frühlingsfest
und läutet bim, bam, bum.
Nun hält auch mich nicht mehr zu Haus,
Maiglöckchen ruft auch mich;
die Blümchen gehn zum Tanz hinaus,
zum Tanze geh' auch ich.
© Heinrich Hoffmann von Fallersleben.
30.04.2010, 18.35 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Auf der Suche nach Gott

Auf der Suche nach Gott
(Eine Geschichte von Celine Rosenkind)
Es geschah in diesen Tagen, dass ein Mensch sich aufmachte um Gott zu suchen.
Sein Weg führte ihn durch viele prächtige Kirchen. Jeder Priester dieser Paläste
behauptete Gott zu kennen. Der Mensch hörte sich viele Versionen von sonderbaren Geschichten an,
nur zufrieden wollte er sich damit nicht geben. So wanderte er von Land zu Land und von Volk zu Volk. Er sah die schrecklichen Kriege die man angeblich im Namen dessen führte,
den er nur aus Büchern kannte. Er weinte über die vielen Toten – getötet im Namen des Herrn über Himmel und Erde.
Verzweifelt und ausgebrannt beschloss er, die Suche aufzugeben.
Diesen Gott wollte er nicht, brauchte er nicht. Er hatte genug gehört und gesehen.
Wenn da nur diese innere Unruhe nicht wäre, diese Gewissheit dass das Leben doch einen
Sinn haben müsse.
Erschöpft ließ er sich im Wald, an einem kleinen Bach nieder, um seinen Durst zu stillen.
Als er sich hinab beugte um das frische Wasser zu trinken, hörte er plötzlich eine Stimme.
„Oh Menschenkind, du suchtest an falschen Orten,
man kann mich nicht finden in Kirchen und Worten.
Ich bin in der Blumen duftendem Blüh´n,
in den Sternen am Himmel die für alle glüh`n,
du findest mich im Sturm aber auch im Wind
in Licht, Luft und Sonne, Tau und Regen der rinnt.
Ich bin in der Vögelein Gesang
im Lachen der Kinder wie Glockenklang!
Auch findest du mich bei den Ärmsten der Armen
in jedem Menschen der noch fühlt das Erbarmen
auch bin ich im Baum bis zum kleinsten Blatt
im Saatkorn was aufgeht um zu machen dich satt.
Auch bin ich dein Heimweh, deine Sehnsucht, dein Hoffen
verschließe dein Herz nicht, lass es für mich offen
dann können wir stets miteinander reden
wer fest an mich glaubt , nennt dies auch beten.
Einen ständigen Dialog mit dir
liebes Menschenkind das wünsche ich mir.
So plötzlich diese Stimme zu hören war, so schnell verstummte sie auch während auf dem Bach ein helles Licht tanzte. In dem Suchenden machte sich ein großes Glücksgefühl breit.
Er bewunderte die Schönheit des Waldes, hörte mit Freude das Singen der Vögel und machte sich beschwingt auf den Heimweg.
Und mal ganz unter uns gefragt: „Was kann es Schöneres geben als zu erkennen, wie göttlich unser Leben sein kann, wenn man auf seine innere Stimme hört?“
© Celine Rosenkind
(Eine Geschichte von Celine Rosenkind)
Es geschah in diesen Tagen, dass ein Mensch sich aufmachte um Gott zu suchen.
Sein Weg führte ihn durch viele prächtige Kirchen. Jeder Priester dieser Paläste
behauptete Gott zu kennen. Der Mensch hörte sich viele Versionen von sonderbaren Geschichten an,
nur zufrieden wollte er sich damit nicht geben. So wanderte er von Land zu Land und von Volk zu Volk. Er sah die schrecklichen Kriege die man angeblich im Namen dessen führte,
den er nur aus Büchern kannte. Er weinte über die vielen Toten – getötet im Namen des Herrn über Himmel und Erde.
Verzweifelt und ausgebrannt beschloss er, die Suche aufzugeben.
Diesen Gott wollte er nicht, brauchte er nicht. Er hatte genug gehört und gesehen.
Wenn da nur diese innere Unruhe nicht wäre, diese Gewissheit dass das Leben doch einen
Sinn haben müsse.
Erschöpft ließ er sich im Wald, an einem kleinen Bach nieder, um seinen Durst zu stillen.
Als er sich hinab beugte um das frische Wasser zu trinken, hörte er plötzlich eine Stimme.
„Oh Menschenkind, du suchtest an falschen Orten,
man kann mich nicht finden in Kirchen und Worten.
Ich bin in der Blumen duftendem Blüh´n,
in den Sternen am Himmel die für alle glüh`n,
du findest mich im Sturm aber auch im Wind
in Licht, Luft und Sonne, Tau und Regen der rinnt.
Ich bin in der Vögelein Gesang
im Lachen der Kinder wie Glockenklang!
Auch findest du mich bei den Ärmsten der Armen
in jedem Menschen der noch fühlt das Erbarmen
auch bin ich im Baum bis zum kleinsten Blatt
im Saatkorn was aufgeht um zu machen dich satt.
Auch bin ich dein Heimweh, deine Sehnsucht, dein Hoffen
verschließe dein Herz nicht, lass es für mich offen
dann können wir stets miteinander reden
wer fest an mich glaubt , nennt dies auch beten.
Einen ständigen Dialog mit dir
liebes Menschenkind das wünsche ich mir.
So plötzlich diese Stimme zu hören war, so schnell verstummte sie auch während auf dem Bach ein helles Licht tanzte. In dem Suchenden machte sich ein großes Glücksgefühl breit.
Er bewunderte die Schönheit des Waldes, hörte mit Freude das Singen der Vögel und machte sich beschwingt auf den Heimweg.
Und mal ganz unter uns gefragt: „Was kann es Schöneres geben als zu erkennen, wie göttlich unser Leben sein kann, wenn man auf seine innere Stimme hört?“
© Celine Rosenkind
26.03.2010, 19.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Die Farben des Frühlings

Was wir Natur nennen, ist ein Gedicht, das in geheimer, wunderbarer Schrift verschlossen
. Doch könnte das Rätsel sich lösen, würden wir die Odyssee des Geistes darin erkennen, der wunderbar getäuscht, sich selber suchend , sich ewig flieht.
Denn durch die Sinnenwelt blickt nur wie durch Worte der Sinn, nur wie durch halbdurchsichtigen Nebel das Land der Phantasie, nach dem wir trachten!
© Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling

26.03.2010, 18.59 | (0/0) Kommentare | TB | PL
















