

- gefiederte Freunde
- Zebrafinkengeschichten
- Villa Sonnenschein
- jeder Tag ein Abenteuer
- Seelen auf vier Pfoten
- Lebewesen in freier Natur
- Die Bewohner des Blogs....
- eigene Videos/Ton
- gefluegelte Worte
- Abschied nehmen
- Aktionen für den Tierschutz
- Tiergeschichten
- Tierfabeln
- Apell an die Menschen
- Die Liebe zum Tier
- Die Liebe zur Natur
- In Wald und Feld
- Unser Bergisches Land
- Unser kleiner Garten
- Es geht um unsere Erde
Over the Bridge
Spottdrossel
Zeit für mich
StrickTick
Woermchen
Hofgeschnatter
Follygirl
Biggys Creativ
MilongaBlog
Püppi
Inge-aus-HH
Fräulein Sonnenschein
Mariannchen
Junifee
Liebes Leben
powered by BlueLionWebdesign
- Ocean mit Monsterchen
- Josis PfotenAnekdoten
- Carol - das Rabenweib
- Fussel und Frauchen
- Der Haustier-Stammtisch
- Das Paradies der Natur
- Natur in NRW
- NABU - aktiver Tierschutz
- Free.DesignBlog.de
- BlueLionWebdesign
- Storchenkamera
- Der wunderschöne Garten
- elisamara - der Blog von LIZ
- Inge aus HH
- Hofgeschnatter
- Beas Gedankensprudler
| 2010 | ||
| <<< | August | >>> |
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
| 01 | ||||||
| 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 |
| 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 |
| 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 |
| 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 |
| 30 | 31 |
Online seit dem: 11.09.2008
in Tagen: 688
Blogeinträge (themensortiert)
Thema: Tierfabeln
Der Wolf und das Lamm
Ein Wolf beobachtet ein Lamm, das an einem Bach seinen Durst löscht.
Fern von ihm, aber näher der Quelle, tut der Wolf das gleiche.
Er sucht nach einem Vorwand, das Lamm zu verschlingen, und
schreit: „Warum trübst du das Wasser, das ich trinken will?“
Das Lamm erwidert, das sei unmöglich: „Du stehst weiter oben am Bach.
Das Wasser fließt doch von dir zu mir, nicht umgekehrt.“
„Im letzten Jahr hast du mein Land angegriffen“, lässt der Wolf nicht locker, und
das Lamm versichert, es sei damals noch nicht einmal geboren gewesen.
„Du bist ein Meister in der Kunst, die anderen zu überzeugen,
aber dies sind doch nur Entschuldigungen“, sagt darauf der Wolf und tötet seine Beute.
Wer etwas Böses tun will, wird immer ein Argument finden, um es zu rechtfertigen.
Eine Fabel von Aesop
20.08.2009, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Der Blinde und der Elefant
Es waren einmal fünf weise Gelehrte. Sie alle waren blind. Diese Gelehrten wurden von ihrem König auf eine Reise geschickt und sollten herausfinden, was ein Elefant ist. Und so machten sich die Blinden auf die Reise nach Indien. Dort wurden sie von Helfern zu einem Elefanten geführt. Die fünf Gelehrten standen nun um das Tier herum und versuchten, sich durch Ertasten ein Bild von dem Elefanten zu machen.
Als sie zurück zu ihrem König kamen, sollten sie ihm nun über den Elefanten berichten. Der erste Weise hatte am Kopf des Tieres gestanden und den Rüssel des Elefanten betastet. Er sprach: "Ein Elefant ist wie ein langer Arm." Der zweite Gelehrte hatte das Ohr des Elefanten ertastet und sprach: "Nein, ein Elefant ist vielmehr wie ein großer Fächer." Der dritte Gelehrte sprach: "Aber nein, ein Elefant ist wie eine dicke Säule." Er hatte ein Bein des Elefanten berührt. Der vierte Weise sagte: "Also ich finde, ein Elefant ist wie eine kleine Strippe mit ein paar Haaren am Ende", denn er hatte nur den Schwanz des Elefanten ertastet. Und der fünfte Weise berichtete seinem König: " Also ich sage, ein Elefant ist wie ein riesige Masse, mit Rundungen und ein paar Borsten darauf." Dieser Gelehrte hatte den Rumpf des Tieres berührt.
Nach diesen widersprüchlichen Äußerungen fürchteten die Gelehrten den Zorn des Königs, konnten sie sich doch nicht darauf einigen, was ein Elefant wirklich ist. Doch der König lächelte weise: "Ich danke Euch, denn ich weiß nun, was ein Elefant ist: Ein Elefant ist ein Tier mit einem Rüssel, der wie ein langer Arm ist, mit Ohren, die wie Fächer sind, mit Beinen, die wie starke Säulen sind, mit einem Schwanz, der einer kleinen Strippe mit ein paar Haaren daran gleicht und mit einem Rumpf, der wie eine große Masse mit Rundungen und ein paar Borsten ist."
Die Gelehrten senkten beschämt ihren Kopf, nachdem sie erkannten, dass jeder von ihnen nur einen Teil des Elefanten ertastet hatte und sie sich zu schnell damit zufrieden gegeben hatten.
20.08.2009, 15.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL
















