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Blogeinträge (themensortiert)
Thema: Zebrafinkengeschichten
Eine tolle Idee

Da so ein "Doppelstocknest nicht lange hält, wie es hier in
Eigeninitiative gebaut wurde,

Es ist auch schnell sehr unhygienisch gewesen und es zu bauen,
bedeutete für die Finken ein Riesen-Kraftaufwand.
Als wir neulich durch ein Warenhaus stöberten, fanden wir einen Korb in dem kleine
Badezimmerkörbchen im Angebot waren.
Solche, die genau in Ecken passen.
Wir schauten uns an und hatten beide die gleiche Idee.
Das war es uns wert, wir wollten ausprobieren wie die Vögel darauf reagierten.
Also wurde nun in allen vier Ecken unters Dach jeweils ein Körbchen angebracht.
Das war spannend sage ich Euch.
Wir legten genügend Nistmaterial auf den Käfigboden und warteten .....
Das Allerwichtigste war für uns, dass die kleine Schar weder verunsichert noch ängstlich reagierte. Sie waren nur eins - sehr neugierig!
Und dann begannen sie nach und nach die Körbchen mit Nistmaterial zu füllen.
Unermüdlich waren sie und so verging der Nachmittag mit zuschauen und staunen.

In diesem Nest sind mittlerweile die ersten Jungen geschlüpft.
Momentan ist es schwer Fotos zu machen.
Dann flüchten sich alle zusammen .....


Trotz Kamera aber geht der Nestbau auch in den anderen Nestern weiter.
Platz haben die Finken reichlich und es macht viel Freude, ihnen zuzusehen.
20.08.2009, 17.30 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Wie aus Krümelchen Theo wurde

Wir haben das kleine Krümelchen liebevoll in einem Einzelkäfig gepflegt, gehegt,
und ihn mit Aufbaufutter versucht zu retten.
Bei jedem Sonnenstrahl bin ich mit ihm in seinem Käfig auf den Balkon gelaufen
damit seine Wunden heilen können.
Sonnenlicht wirkt Wunder. Na, und wenn dann noch jemand daneben sitzt und man getröstet wird, muss man doch gedeihen und gesund werden oder?
So wirde aus dem Krümelchen Theo.
Wolfgang hatte zu dem kleinen Kerl ein inniges Verhältnis und so gab er ihm diesen Namen.
Und das ist Theo heute - ein sehr anhänglicher kleiner Kerl.
Klar doch, bei der Pflege gell?

20.08.2009, 16.36 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Unser Kummerkind des Sommers

Regelrecht in letzter Minute
vor dem Hungertod gerettet. habe ich dieses kleine
Finkenbaby.
Nachdem mir aufgefallen war, dass sich mein Schneeweißchen zu einer
Gluckenmama entwickelt hat,
beschloss ich diese "Mama" mal im Auge zu behalten.
Sie ist wirklich die einzigste Henne in meiner kleinen Vogelfamilie,
deren Babys, auf tragische Weise zu Tode gekommen sind.
Das hört sich bestimmt übertrieben an aber ich finde das traurig.
Schneeweißchen ist ein Gluckenmutter.
Sie weigert sich, die Jungen aus dem Nest zu lassen.
So war das auch vor einigen Wochen.
Von vier Jungvögeln, ist es nur zweien gelungen, das Nest rechtzeitig zu verlassen.
Nun war guter Rat teuer.
Die Henne verließ das Nest nicht mehr.
Sie verbarikatierte in ihrer ganzen Fülle den Nestausgang.
Dahinter hörten wir, das jämmerliche Betteln, der beiden Jungen um Futter.
Schneeweißchen rührte sich nicht von der Stelle.
Mit einem Trick gelang es mir, wenigstens Paulchen aus dem Nest zu holen.
Der sah ja auch arg böse aus.
Heute ist er ein stattlicher wunderschöne Hahn.
In dem kleinen Nest war es still geworden.
Schneeweißchen zeigte kein Interesse mehr.
Und nun haben wir ihn doch noch lebend bergen können----
den kleinen Krümel.
Er konnte weder fliegen noch allein fressen

Wir haben ihn allein in einen kleinen Käfig gesetzt.
Seine Wunden müssen heilen und seine Federn wieder nachwachsen.
Sowie die Sonne durch die Wolken guckt,
ist er draußen bei uns, auf dem Balkon.
Mittlerweile friß er alleine, und macht in seinem Käfig
erfolgreiche erste Flugversuche.
Wir hoffen, dass wir ihn druchbringen.
So etwas wie Schneeweißchen findet man in der Menschenwelt ja auch nicht wahr?
Es gibt viele Mütter die ihre Kinder einfach nicht loslassen wollen.
Wenn man die Tiere beobachtet, erkennt man mehr menschliche Gewohnheiten,
wie man denkt......
20.08.2009, 16.19 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Unser Sorgenkind

Es hatte sich einen Flügel verletzt und konnte nur mühsam flattern.
Wie seine Geschwister hatte es das Nest verlassen und wurde von den Eltern am Boden gefüttert - nur, es konnte Abends nicht zurück ins Nest zu seinen Geschwistern.
Eine kleine Weile wurde das Zurücksetzen von Menschen- vielmehr Löffelhand geduldet.
Doch die Vogelfamilie bermerkte, dass es nicht in Ordnung war und sie ließen es einfach verhungern.
Grausam ist so etwas und doch muss man anerkennen, dass die Natur eigene Gesetze hat.
Viele Stunden saßen wir an der Voliere und hofften und dachten es würde alles noch gut werden. Aber unser "Grauköpfchen" lag eines Morgens tot im Käfig.
13.11.2008, 17.08 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Leibarzt der Villa Sonnenschein

"Zebrafinkenexperte Professor W. Stoesser"
Er sorgt unermüdlich dafür, dass alle Vogelbabys,
die zu neugierig waren oder aus dem Nest gefallen sind,
wieder zu Mama und Papa zurückkommen.
Sein Handwerkszeug ist sehr ungewöhnlich......
den auch seine Arme sind oft viel zu kurz!
Also haben wir eine beträchtliche Anzahl verschiedener Löffel
um die Jungen wieder in die Nester zu hieven.
Das ist nicht so einfach wie Ihr denkt.
Nicht immer wissen wir, welcher Nestflüchter in welchem Nest zuhause ist.
Wir berechnen das an Hand des Fallwinkels
und hatten damit bis jetzt immer Recht.
13.11.2008, 16.58 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Flügelchen

Das wir Menschen auf andersfarbige Artgenossen manchmal
eigenartig reagieren, ist bekannt.
Dies scheint bei meinen gefiederten Freunden ähnlich zu sein.
Flügelchen, fällt in der kleinen Meute farblich sehr auf.
Ich freue mich immer wieder, wenn ich sie sehe.
Aber sie hatte es nicht leicht, denn die anderen Finken schienen sie als Außenseiter zu sehen.
Sie vertrieben sie vom Futternapf, zupften Ihr die Federn aus und so wirkte sie eine kleine Zeit sehr elend und unglücklich. Zum Schluss hatte sie sogar keine Schwanzfedern mehr.
Das war die Zeit, in der ich mir ernsthaft Sorgen machte.
Es tat weh, erleben zu müssen wie sie von allen gejagt wurde.
Aber sie hat sich nicht unterkriegen lassen - sie ist eine Kämpfernatur - nur sie kämpft auf eine eigene Weise!
Sie ist nicht zänkisch , hat auch niemals so reagiert.
Flügelchen ist mittlerweile, ohne zu übertreiben, in der Rangordnung ganz oben.
War es früher unser erster Zebrafinkenhahn Pitti der Streitigkeiten geschlichtet hat,
erledigt das nun mein Flügelchen. Sie schlichtet Streit wenn es um die Verteilung des Nistmaterials geht, stellt die Rangordnung an den unterschiedlichen Fressnäpfen her,
und
sorgt mit ihrer Ruhe für Harmonie und Ordnung.
Mancher, der fas hier liest , wird vielleicht denken ich ünertreibe aber wenn man Tiere genau beobachtet, dann entdeckt man Dinge, die in keinem Fachbuch zu finden sind.
Ich glaube, die Hobby-Aquarianer werde mich am Besten verstehen.
Vogel ist nicht gleich Vogel und Fisch ist nicht gleich Fisch - so ist das bei allen Lebewesen.
Jedes ist auf seine Weise einzigartig und es gibt vieles, was auch der studierte Wissenschaftler nie entdecken wird. Er unterscheidet nach rein wissenschaftlichen Kriterien, und wer sein Tier liebt, mit dem Herzen!
Oder wie seht Ihr das?
09.10.2008, 16.50 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Das leere Nest

Ich bin mir ziemlich sicher, dass Vögel nicht einfach nur Körner picken , ihrem Triebleben nachgehen um dem Nachwuchs dann, nach aufopferndem Brüten, den Weg ins Leben zu ebnen. Ich bin erstaunt wie konsequent sich das Pärchen in allem ergänzt, besonders in der Zeit des Brütens.
Fest überzeugt bin ich, dass sie ein riesengroßes Herz haben -mehr Gefühl und Verstand wie manche Menschen. So kann ich immer wieder beobachten und mit erleben, wie traurig sie sind, wenn die Jungen flügge geworden, die Voliere verlassen müssen.
Wie man hier unschwer erkennen kann, sitzen die beiden traurig auf dem leeren Nest.
Sie trauern wirklich , suchen und schauen in andere Nester bis sie sich wieder der kleinen Schar anschließen.
Ist das nicht bei uns, wenn wir unsere Kinder ziehen lassen müssen ähnlich?
09.10.2008, 15.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Im fremden Nest

Um dieses Nest geht es .......
Im fremden Nest
Der Tod von unserem kleinen Krümelchen sitzt uns immer noch in den Knochen.
So etwas ist uns noch nie passiert und wir wollten unbedingt die Ursache herausfinden.
Da wir unsere „Spatzen“ sehr gerne beobachten, glauben wir die Lösung gefunden zu haben.
Bei uns in der Villa Sonnenschein hat jedes Pärchen sein eigenes Nest.
Das betone ich jetzt nicht, um anzugeben.
Nein, es ist wirklich so, dass die Nester nach dem flügge werden der Jungen ausgetauscht werden. Jedes neue und saubere Nest kommt genau wieder an seinen alten Platz.
Wenn ich jetzt erzähle, dass die Vögel sich das merken, wird mich manch einer für verrückt erklären. Die kleinen Kerlchen sind unheimlich klug und sehr ordentlich.
Unser kleiner Krümel, also der Naseweis wuchs in einem Nest auf, wo er und seine Eltern gar nicht hingehörten.
Schneeweißchen hatte Lene das Nest erfolgreich, warum auch immer, erfolgreich streitig gemacht. Lenchen fand das mit Pitti gar nicht komisch und es herrschte so eine Art „Kalter Krieg“ zwischen den beiden Pärchen.
Lange hat er allerdings nicht angehalten denn Lenchen zog einfach in das Nest von Schneeweißchen ein – genau gegenüber.
Während Schneeweißchen stolz - richtig herausfordernd schauend intensiv brütete, tat Lenchen es ihr gleich. Das schönste Ergebnis von Schneeweißchen Gelege war und ist unser Flügelchen. Lenchens Babys schlüpften dann – 6 an der Zahl – eine Woche später.
Es schien Frieden zu herrschen zwischen den beiden Familien.
Dann kam der Tag – ihr erinnert Euch – wo wir 12 Junge in die Zuchtkäfige umsetzen mussten.
Es schien, als wären die Nester alle leer nur in einem Nest piepte es ganz fürchterlich.
Während Lenchen sich ihr altes, vertrautes Heim zurückeroberte, zog auch Schneeweißchen sich in sein altes Zuhause zurück.
Ja und dann passierte eben das, was wir so stolz auf dem kleinen Film festgehalten haben.
Ein kleines Krümelchen lag plötzlich auf dem Boden. Vom Fallwinkel aus konnte es nur ein
Geschwisterchen von unserem Flügelchen sein – ein Nachkömmling – zu spät geschlüpft.
So oft wir es auch zurück ins Nest gesetzt haben, Lenchen hat es wieder rausgeworfen.
Sie brütet längst wieder und die eigentliche Mama, zeigte auch kein Interesse mehr.
Wir hätten das wirklich nicht verhindern können. Traurig aber wahr.
Überzeugt sind wir, dass Lenchen nie wieder sein Nest kampflos aufgeben wird und
auch wir haben wieder etwas über unsere Vogelfamilien gelernt.
Sie wissen ganz genau, wo ihr Zuhause ist – das lässt uns mehr als nur staunen.
Aus drei Nestern hört man wieder ein leises Piepen und nun beginnt ein neuer Abschnitt.
Ein ewig neuer Kreislauf, den wir wie immer gespannt und begeistert beobachten.
© Celine Rosenkind
Extra ein wenig unscharf gg - Banditen muss man ja nicht sofort erkennen oder?
19.09.2008, 19.49 | (0/0) Kommentare | TB | PL



















